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Das MIM Verfahren (Metal Injection Moulding) wurde am Anfang der Jahren 90 in U.S.A. entwickelt, meistens für Anwendungen in dem Militärbereich. In den folgenden Jahren, nach der Überwindung einiger Anfangsschwierigkeiten, hat sich dieses Verfahren immer mehr verbreitet, sowohl wegen eines wachsenden Interesse von mehreren Unternehmen, die sich der Entwicklung dieses Verfahren gewidmet haben, als auch wegen der Erweiterung der Gebieten, wo die Verwendung von MIM Bauteilen möglich ist.
Mehrere Unternehmen der Luft-und Raumfahrtindustrie, des Militär- Präzisionsmechanik- Medizinisch- Optik und Photographie- Uhren- und Waffengebietes interessieren sich heute an die MIM Technologi, oder verwenden sie schon.
Der Hauptzweck des MIM Verfahrens ist die Schaffung von Bauteilen von mittleren-kleinen Dimensionen, aus hochbeständigen Werkstoffen, mit komplizierten Formen, mittleren-großen Produktionssätzen und möglichst automatisierten Arbeitszyklen.
Dir Formung erfolgt durch das übliche Spritzpressenverfahren, mit schnelllaufender Produktion und geringster Fehlermöglichkeit.
Die somit hergestellte Teile werden dann den „debinding“ und Sintern Operationen untergezogen; die engültige Dimension wird dadurch ohne weiteren Bearbeitungen erreicht.
Die abschließende Bearbeitung, normalerweise beschränkt und robotiert, ist das Trommeln- oder Abglänzen des Teils. Die wesentliche Stufen des ganzen Verfahrens werden hierunter beschrieben.

  • Der Werkstoff (Nikel, rostfreier Stahl, esw..) wird mit dem sogenannten Bindenmittel (“binder”, bestehend aus Kunststoffen, Wachs- oder gallertartigen Werkstoffen) in einer bestimmten Proportion vermischt. Man erhaltet somit eine homogene Bindung, die für die folgenden Phasen notwendig ist. Das Ergebnis solcher Vermischung ist FEEDSTOCK, das MICROFOND BRESCIANA als zertifiziertes Fertigmaterial einkauft.
  • Genau wie für Kunststoff, wird das Feedstock als Werkstoff zum Pressen des sogenannten GREEN BODY verwendet, d.h. des gewünschten Teils mit erhöhten Maßen und eine vom Bindenmittel abhängige Beständigkeit.
  • Es folgt dann die Entfernung des Bindenmittels ohne Bruchen und Verformungen des Teils zu verursachen. Aus dieser heikelen Phase entsteht das “BROWN BODY”, ein Teil mit einem restlichen Bindenmittel, erforderlich zur Aufrechterhaltung der Teilskonsistenz.
  • Die Teilherstellung endet mit der Beseitigung des restlichen Bindenmittel und mit dem Sintern in Vakuum, das erlaubt, die endgültigen mechanischen und geometrischen Eigenschaften zu erreichen.
  • Trommeln und Abglänzen geben dem Teil Glanz und niedrige Rauheitwerte. Mögliche Wärmebehandlungen können vorgesehen werden.


  •                        VERGLEICH ZWISCHEN FEINGUSS (WACHSAUSSCHMELZVERFAHREN) UND MIM
    MICROFOND BRESCIANA srl - Viale Europa, 8 - 25040 Monticelli Brusati (BS) - Tel.0306850679 - Fax 0306850759